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Ständige Ausstellungen

Mitteldeutsches Marionettentheatermuseum Bad Liebenwerda

Die Wiege des sächsischen Wandermarionettentheaters stand an der Schwarzen Elster: Als Volkstheater an Fäden unterhielt es vor 250 Jahren die Massen. Das Bad Liebenwerdaer Museum erzählt von der einstigen Bedeutung der Puppenspieler und ihrer Marionettentheater und stellt sie – einmalig in Deutschland – in ihrem dörflichen und kleinstädtischen Lebensumfeld vor. Einen beeindruckenden Rundumblick bietet der Blick vom mittelalterlichen Bergfried  Lubwart.

Museum Schloss Doberlug

Die Geschichte von Schloss Doberlug ist untrennbar mit den sächsischen Wettinern verbunden. Die prachtvolle Anlage gehörte einst zum Besitz der Kurfürsten von Sachsen. Als Nebenresidenz und Jagdschloss der Sachsen-Merseburger Herzöge erlebte es im 17. und 18. Jahrhundert unter der gleichnamigen sächsischen Sekundogenitur eine Blütezeit. 2014 war es Ort der Ersten Brandenburgischen Landesausstellung „Preußen und Sachsen. Szenen einer Nachbarschaft“. Das Museum erzählt seit 2017 in einer ständigen Ausstellung die Geschichte von Kloster, Schloss und Planstadt Doberlug sowie des sächsischen Brandenburgs. Die Naturgeschichte des Landstrichs vermittelt das moderne Besucherinformationszentrum des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft.

Sänger- und Kaufmannsmuseum Finsterwalde

Als G. F. Wittke 1850 sein Material-, Tabak-, Cigarren- und Destillations-Geschäft gründete, ahnte er nicht, dass es einst das Kernstück des Sänger- und Kaufmannsmuseums in Finsterwalde bilden würde. Der original eingerichtete Kaufmannsladen im Interieur der Gründerzeit und den Waren und Werbe-Utensilien aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist noch heute das Urbild des Tante-Emma-Ladens. Natürlich fehlen auch die Finsterwalder Sänger nicht: Das Museum erzählt die Entstehungsgeschichte des Sängerliedes. Mit dem „Finsterwalder Chorwurm“ können Besucher die Geschichte des gemeinsamen Gesangs vom Mittelalter bis zur Gegenwart nachvollziehen.

Museum Mühlberg 1547

In der Nähe der Stadt Mühlberg/Elbe wurde europäische Geschichte geschrieben. 1547 trafen hier die Heere einer katholischen Allianz unter Kaiser Karl V. auf den protestantischen Schmalkaldischen Bund unter dem Kommando des sächsischen Kurfürsten Johann Friedrich. Dieses für den Verlauf der Reformation bestimmende Ereignis bildet den Hauptgegenstand des im April 2015 eröffneten Museums, das sich in die Reigen der mitteldeutschen Stätten der Reformation einreiht und das EU-Kulturerbesiegel trägt. Zeit nehmen sollte man sich auch für einen Rundgang durch die mittelalterliche Doppelstadt. Hier befindet sich zum Beispiel ein ehemaliges Zisterzienser-Nonnenkloster, das als geschlossene Anlage erhalten geblieben ist.

Förderer und Träger